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VDMA: Unternehmerische Verantwortung (CSR) nur auf freiwilliger Basis sinnvoll

04.02.2015 | id:6861163

Der VDMA begrüßt, dass die Europäische Kommission vorerst keine weiteren Regularien für Corporate Social Responsibility (CSR) plant. Eine Weiterentwicklung der europäischen CSR-Strategie ist nur auf der Basis freiwilligen Engagements der Unternehmen sinnvoll.

„Die Europäische Kommission erkennt an, dass Verantwortung Freiheit braucht“, kommentiert der VDMA Hauptgeschäftsführer Thilo Brodtmann die Brüsseler Entscheidung. Pierre Delsaux, stellvertretender Abteilungsleiter Binnenmarkt in der EU-Kommission, hatte auf dem Multistakeholder Forum on CSR bekräftigt, dass seitens der Kommission vorerst keine weiteren regulativen Maßnahmen in Erwägung gezogen werden sollen. Brodtmann sagte weiter: „Verantwortung gehört zum Selbstverständnis der Maschinen- und Anlagenbauer. Dieses Selbstverständnis würde durch gesetzliche Zwänge eingeschränkt. Ein mehr an Freiheit fördert hingegen verantwortliches Unternehmertum.“

Der VDMA begleitet bereits mit zwei Initiativen das verantwortungsvolle Engagement des Maschinen- und Anlagenbaus: Blue Competence und Wir unternehmen was.

Die europäische Kommission diskutiert auf dem Multistakeholder Forum on Corporate Social Responsibility (CSR)  vom 03. bis 04.02.2015 mit Wirtschaftsverbänden wie dem VDMA und NGOs die Aktivitäten entlang der europäischen CSR-Strategie und legt die Prioritäten für die kommenden Jahre fest. Künftig stehen die Verbesserung von Transparenzmaßnahmen, ein nachhaltiges Lieferkettenmanagement und die Umsetzung der CSR-Strategie in klein- und mittelständischen Unternehmen (KMU) im Fokus. Die KMUs wolle man mit speziellen Maßnahmen, Tools und Netzwerkaktivitäten bei der Implementierung ihrer CSR-Strategie unterstützen.

Kontakt:
Judith Herzog-Kuballa
judith.herzog@vdma.org
Telefon: +49 69 6603 - 1751

Bildquelle : VDMA

Seele, Stefanie
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