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Modernes Recruiting: Nachwuchsgewinnung 4.0 bei TRUMPF

15.01.2016 | id:11609976

ei der Nachwuchsgewinnung geht die TRUMPF GmbH + Co. KG aus Ditzingen neue Wege – jenseits von klassischen Recruiting-Maßnahmen wie Messebesuchen oder Tagen der offenen Tür. „Entscheidend bei der Ansprache von Jugendlichen ist es, ihnen auf Augenhöhe zu begegnen“, sagt Andreas Schneider, Ausbildungsleiter am TRUMPF Stammsitz in Ditzingen. Dementsprechend sind es auch nicht die Personaler an den Messeständen, die die Aufmerksamkeit der jungen Menschen gewinnen, sondern Angebot wie der YouTube-Kanal oder die Facebook-Seite des Werkzeugmaschinenbauers. Denn, so Schneider: „Das Word Wide Web ist die Realität der Generationen X und Y!“

Aber nicht nur online setzt TRUMPF auf Vernetzung, auch vor Ort nutzt das Unternehmen erfolgreich regionale Netzwerke und Berufsorientierungsformate, um den Nachwuchs „abzuholen“ und an eine technische Ausbildung heranzuführen. So werden im Rahmen von Schulkooperationen Schülerinnen und Schüler in die unternehmenseigenen Lehr-werkstätten eingeladen. Die Idee dahinter: Bei der aktiven Mitarbeit zeigen sich schnell individuelle Stärken und Schwächen – und auch die Jugendlichen selbst merken, ob ihnen die Arbeit liegt. Wer auf diesem Weg eine bisher unbekannte handwerkliche Begabung entdeckt, ist viel motivierter sich für ein Praktikum zu bewerben – und später vielleicht auch auf einen Ausbildungsplatz.

 „Unabhängig von Schule, Note oder Abschluss – auf den Menschen und seine Fähigkeiten kommt es an! Eine drei in Mathematik sagt noch nichts über die handwerklichen Talente eines potenziellen Azubis aus – die kann man nur in der Praxis erkennen. Deshalb werden Praktika bei uns im Unternehmen auch groß geschrieben: Denn wahre Potenziale entdeckt man nur an der Werkbank."

Andreas Schneider

Dem Nachwuchs auf Augenhöhe begegnen heißt bei TRUMPF daher auch: Potenziale erkennen und fördern – unabhängig von Noten oder Schulabschlüssen. Dafür haben Schneider und sein Team sogenannte Online-Tests eingeführt: „Eine moderne und individuelle Recruiting-Maßnahme mit Erfolgsgarantie“, ist der Ausbildungsleiter überzeugt. So nimmt heute die internetbasierte Bewerberauswahl bei TRUMPF allein die Persönlichkeit in den Blick und „misst“ beispielsweise Kategorien wie Leistungsmotivation oder soziale Kompetenz. Vermeintliche Zahlenwahrheiten in den Schulnoten spielen dabei keine bedeutende Rolle mehr.

„Nicht stehenbleiben im Recruiting!“  Diesem anspruchsvollen Leitsatz will das Unter-nehmen weiterhin treu bleiben, denn die vielfältigen Einzelmaßnahmen zahlen sich in der Summe auf beeindruckende Weise aus: In Ditzingen kann man sich vor Bewerbungen kaum noch retten. Allein im letzten Jahr haben sich rund 2400 Ausbildungsinteressierte auf 64 offene Stellen beworben.

Auch in Zukunft hat man bei TRUMPF viel vor: Reverse-Mentoring nennt sich das neue Konzept, das sich in den Anfangsstadien befindet. Konkret: In Ausbilderseminaren sollen Rollenwechsel stattfinden – und die Ausbilder von ihren Azubis lernen, wie man in den sozialen Netzwerken richtig unterwegs ist. So geht Nachwuchsgewinnung heute!

Ansprechpartner:

Andreas Schneider

Ausbildungsleiter
Tel.: +49 7156 303 309 77
Mail: andreas.schneider@de.trumpf.com

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Nienhaus, Frank
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